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Aurach, 13. Dezember 2007
Bundesarbeitsministerium zeichnet Loxxess Aurach als „Unternehmen mit Weitblick“ aus
In einer Feierstunde auf der Wartburg in
Eisenach hat der
Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit und Soziales, Rudolf
Anzinger, die LoxxessAurach GmbH als „Unternehmen mit Weitblick“
ausgezeichnet.
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In einer deutschlandweiten
Aktion waren in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit Firmen
untersucht worden, die eine zukunftweisende Beschäftigungspolitik
vorweisen können. Im Raum
Westmittelfranken hatte die Loxxess Aurach GmbH ihr Konzept eingereicht
– und wurde ausgewählt.
Dabei ging es der Arbeitsagentur vor allem darum, vorbildliche
Ansätze in der Personalpolitik von Unternehmen zu bewerten und
Beschäftigungschancen für Menschen, die über 50 Jahre
alt sind zu verbessern. Bei Peter Fritz, Werkleiter der Loxxess in
Aurach, lief die Agentur
dabei offene Türen ein. „Eine Firma nur mit 20- bis 30-jährigen ist für
mich unvorstellbar“, meint Fritz. „Für viele Jobs brauchen Sie die
Berufs- und Lebenserfahrung älterer Menschen.“
Der Logistikdienstleister Loxxess betreibt in Aurach das europäische
Zentrallager für Burton,
den Weltmarktführer für Snowboards. Von hier aus gehen nicht nur die
Snowboards selbst, sondern auch Textilien und Accessoires des
amerikanischen Herstellers an Händler in ganz
Europa. Die auf komplexe Prozesse spezialisierte Loxxess AG organisiert
für Burton die gesamte Europalogistik von der Einlagerung über die
Verpackung und Zusammenstellung der
Händlerbestellungen bis zur Abrechnungen und Zollformalitäten.
Um die dabei anfallenden, ganz unterschiedlichen Aufgaben erledigen
zu können, setzt Fritz ganz bewusst auf einen Altersmix seiner
Mitarbeiter. Von den 40
Vollzeitbeschäftigten sind 7 über 50. Zwei davon arbeiten im
kaufmännischen, fünf im
gewerblichen Bereich. „Schwere körperliche Arbeit wie die Entladung
eines Überseecontainers, auf den möglicherweise auch noch die Sonne
knallt, ist wohl eher für
kräftige junge Männer geeignet.“ Aber die seienin den seltensten Fällen
in der Lage, ein
Team zu führen oder mit Akribie zu kontrollieren, ob alle 87 Posten
einer Bestellung richtig zusammengestellt und transportsicher verpackt
sind. „Es kommt also immer auf das Profil des
einzelnen Jobs an, ob eher ein 55jähriger oder ein 25jähriger Kandidat
oder Kandidatin geeignet ist“, meint Fritz. Für ältere Mitarbeiter
spreche neben ihrer Führungskompetenz auch das hohe
Verantwortungsbewusstsein und die Loyalität zum Arbeitgeber, verbunden
mit Leistungswillen und Einsatzbereitschaft. „Die richtige Mischung
zwischen jungen und älteren Mitarbeitern zu finden, ist oft
entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens.“
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