Fachbeiträge der Geschäftsführung

Loxxess wird immer wieder gebeten seine Erkenntnisse und seine Erfahrungen mit den Anforderungen und Lösungen für Kunden in Fachbeiträgen weiterzugeben. Hier sehen Sie einige Artikel, mit denen die Loxxess-Geschäftsführung die Entwicklung der Logistik begleitet hat und weiter treiben möchte.

 
 

  Fachartikel Beilage Handelsblatt, 22. April 2010

Mehr verdienen durch internationalen Verkauf
Logistik: Wie Händler Risiken der Expansion über das Internet minimieren. Von Dr. Claus-Peter Amberger, CEO Loxxess AG

 

Mehr Umsatz machen, Einkaufspreise durch größere Mengen senken, Margen erhöhen: Vor allem (Versand-)Händler bekommen angesichts der Chancen durch die Internationalisierung nationaler Geschäfte über das Internet leuchtende Augen. Und das zu Recht. Doch die Risiken werden oft verdrängt.  Dabei steigen mit der internationalen Expansion die Anforderungen drastisch. Wer beantwortet Anfragen ausländischer Kunden in welcher Sprache? Per Mail? Telefonisch? Wie können Versand und vor allem Retouren günstig und sicher organisiert werden? Die Komplexität der Abläufe potenziert sich. Und nicht zuletzt die Tücken des internationalen Handels- und Steuerrechts fressen die vermeintlich höhere Marge schnell auf.

Unterschätzt werden etwa unterschiedliche Widerrufsfristen oder auch die Lieferschwellen. Wer sie nicht länderspezifisch überwacht, legt drauf. Die Ausfuhren an Endkunden in Italien müssen nur die Schwelle von circa 28.000 Euro pro Jahr übersteigen, schon ist nicht mehr der deutsche, sondern der italienische Mehrwertsteuersatz anzuwenden. Und während der Unterschied zwischen Deutschland und Italien „nur“ bei einem Prozent liegt, lassen die Unterschiede von fünf und sechs Prozent gegenüber den skandinavischen Ländern leicht ganze Geschäftsmodelle platzen.

Besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen ist es meist günstiger, solches Know-How einzukaufen. Spezialisten wie die Loxxess AG, die neben der physischen Steuerung der Produkte vom Wareneingang, über Lagerung, Distribution, Retourenbearbeitung und -aufbereitung  bis zum Debitorenmanagement Komplettpakete anbieten, können effizienter arbeiten. Denn sie verteilen zum einen Fixkosten auf mehrere Kunden. Zum anderen schalten ihre modularen Angebote das Risiko aus, als expandierende Firma zu große Kostenapparate ohne die nötige Umsatzbasis aufzubauen. Skalierbare Lösungen heißt das Zauberwort.

Dabei geht es nicht nur um die Anpassung der Lösung an steigende oder sinkende Mengen, sondern etwa auch um die Intensität des Kundenservice. Beispiel Kundenanfragen. In einem ersten Ausbaustadium bietet Loxxess beispielsweise an, dass Kundenanfragen von einem Muttersprachler per E-Mail innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden können. Je nach Kundenwunsch können die Reaktionszeiten verkürzt und/oder die Möglichkeit geschaffen werden, dass Kundenanfragen telefonisch von einem Muttersprachler beantwortet werden. Weil die Service-Mitarbeiter für mehrere Versandhändler arbeiten, werden auch hier Kosten geteilt und Kapazitäten optimal genutzt. Auf diese Weise können Loxxess-Kunden entsprechend ihrer Nachfrage wachsen und ihren Service ausbauen. Erst im Januar hat sich Alfa Romeo für dieses System entschieden. Innerhalb von nur zehn Wochen hat Loxxess die Logistik hinter einem Webshop in fünf Sprachen aufgebaut und betreibt das Callcenter für die Kundenanfragen. Auch Red Bull nutzt das System für seinen weltweiten Fanartikelversand.

Weitere Infos und Kontakt: www.loxxess.com

 
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